Atomblindheit

Da sagt also das BVerfG (Urteil des Ersten Senats vom 06. Dezember 2016 – 1 BvR 2821/11 – Rn. (1-407)), dass es einen Ausgleich für Investitionen geben muss, die im berechtigten Vertrauen auf die im Jahr 2010 zusätzlich gewährten Stromerzeugungskontingente vorgenommen wurden.

Hmm.

Dabei wurde leider die Blindheit der Klägerinnen hinsichtlich der Sicherheit ihrer Kernkraft nicht genügend gewürdigt.

Was uns auch gleich zur Lösung bringt – siehe Sozialgesetzbuch, Zwölftes Buch, § 72 Blindenhilfe:
(1) Blinden Menschen wird zum Ausgleich … Blindenhilfe gewährt, … .

Also alles schon geregelt, der Gesetzgeber braucht gar keine Neuregelung spätestens bis zum 30. Juni 2018 zu treffen.

Um sich für den o.g. § 72 für alle ersichtlich zu qualifizieren, sollten die Manager der betroffenen Stromkonzerne jetzt immer nur mit einer Radioaktiven Blindenbinde an die Öffentlichkeit treten.